dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

Dieses Thema im Forum "Dedizierter Server (Hardware)" wurde erstellt von nebit, 15. September 2010.

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  1. NK

    NK Eingetragener Provider

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    Die DTAG hat nur einen IPv6 Port, Level(3) mag dort sein, peered aber m.W. mit niemandem.
     
  2. texmecx

    texmecx New Member

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    lt. reverse dns scan von peeringdb hat DTAG dort auch einen IPv4 Port (80.81.194.95 F-ED3.F.DE.net.DTAG.DE) und der antwortet auf Pings.
     
  3. NK

    NK Eingetragener Provider

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    Mag sein, gepeered wird von der DTAG jedenfalls nur auf v6 und in den internen Listen tauchen sie auch nicht auf.
     
  4. smartTERRA GmbH Falk

    smartTERRA GmbH Falk Eingetragener Provider

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    Full ACK. Gerade bei den für Dich wichtigen Peering Partnern dürfte es so sein, dass diese mit Dir gar nicht peeren wollen, da Du zu uninteressant für diese bist. Andere haben hohe Anforderungen (Peering in mindestens zwei europäischen Ländern und/oder USA). Peeringverhandlungen können sich manchmal auch über einen langen Zeitraum hinziehen, bevor hier auch nur testweise ein Peering aufgesetzt wird. Aus diesem Grund haben sich auch schon mehrere Provider in einer Genossenschaft zusammen aufgestellt, um hier durch Synergien weiter zu kommen. Aber gut, das schweift ja eher von Deinem Thema ab.

    Schönen Gruß aus Duisburg,

    Falk Brockerhoff
     
  5. nebit

    nebit New Member

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    Hallo!
    Deine Antwort geht doch in eine interessante Richtung!
    30GBIT wäre natürlich immer noch näher an meinen realistischen Plänen als "Synergien zwischen Providern" allerdings Interessiert mich das Thema wiegesagt am meisten auf der theoretischen Ebene und da kann man ja auch gerne mal ein paar Schritte weiter gehen. Ich Frage also weil ich darüber leider noch keine Folge von der Sendung mit der Maus o.ä. gesehen habe, die mir noch fehlen würde, komme eben aus dem Bereich der Umsetzung größerer WebProjekte und dabei reicht „anfangs“ eine Colocation in einem großen Rechenzentrum und 10 Gbit unmetered Ports gibt dann ja auch „schon“ für ca. 11.000€ - sprich man erfährt nicht zwangsläufig etwas über die der Technik des Internets selbst, und „wie man die Daten am günstigsten in die Häuser der Benutzer bekommt, wenn einem die Kabel nicht gehören“;)

    Fragen:

    Wie heißten solche Genossenschaften z.B.?

    Angenommen ein mittelständisches Unternehmen mietet sich GBIT-weise Transit Traffic und hat je einen 10Gbit Port bei fünf der größten Konten der Welt (und Anbindungen zu jeweils nahe gelegenen Colocations )
    aber der Traffic soll am Ende überwiegend an typische Internetsurfer (privat haushalte) und diese kann man ja nicht erreichen ohne Transittraffic oder Peerings mit den Netzbetreibern.

    An diesem Punkt dürften die Gesamtkosten schon bei realistischen 50% Auslastung aller gemieteten Kapazitäten die ca.11.000€ für 10GBIT unmetered ports überschritten sein.
    An den Peerings muss es also liegen dass trotzdem andere mittelständische Unternehmen zu diesem Preis solche Ports in ihren Rechenzentren verkaufen könne.
    Und es müsste also auch bereits in solchen Größenordnungen Möglichkeiten geben attraktive Peerings zu knüpfen und am Ende auf einen wert zu kommen
    für „Summe von Einkaufspreis(miete) von Traffic & Leitungen“ GETEILT DURCH „Anzahl GBIT der Leitungen“ IST GLEICH kleiner als 1000€ …….
    (auch wenn das allein nicht attraktiv wäre und es ein viel zu großes finanzielles Risiko bedeuten würde so anzufangen ohne entsprechende Kunden sichergestellt zu haben)
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2010
  6. smartTERRA GmbH Falk

    smartTERRA GmbH Falk Eingetragener Provider

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    AW: dedizierte 10GBIT ports? wie funktioniert ein anschluss an einen knoten?

    Oder an anderen Faktoren, die den Preis pro MBit/s bestimmen. Du kannst das gleiche BGP Fulltable von Provider A für 1,- Euro bekommen, zahlst aber bei Provider B das zehnfache davon.

    Natürlich spielt Dein Commitment, die Abnahmemenge eine Rolle, aber auch die Qualität spielt beim Preis mit.

    Provider A fährt seine Leitungen am Limit, betreibt Peerings mit wenig Luft nach oben, peer eher in den USA und nicht hier in Europa, so dass die Pakete einmal über den Teich und zurück müssen, etc.

    Provider B nimmt eher früher als später eine weitere Wellenlänge in Betrieb, ist bemüht möglichst lokale Peerings zu betreiben, kauft vielleicht auch eher mal DTAG Traffic ein, als hier ein knapp dimensioniertes Peering zu fahren, etc.

    Wenn ich bei A meinen Traffic einkaufe, kann ich Dir diesen natürlich auch sehr günstig weiter verkaufen. Das hat nicht zwangsläufig etwas mit eigenen Peerings zu tun. Mittlerweile ist es sogar schon fast so, dass der Transiteinkauf gegenüber dem Betrieb von Peerings finanziell attraktiver ist, je nachdem wo und wie viel Du einkaufst.

    Aber der rein finanzielle Aspekt ist nur ein Entscheidungskriterium von vielen. Nicht jeder muss sein Business auf "billig, billig, billig" aufbauen. Es spielen hier, zum Glück, noch ganz viele andere Faktoren eine Rolle.

    Schönen Gruß aus Duisburg,

    Falk Brockerhoff
     
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