Der Papst

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Miles, 2. April 2005.

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  1. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    Also das seh ich etwas anders, gerade den 11.9. (jetzt bitte nicht falsch verstehen) fande ich deutlich übertrieben mit den Unterbrechungen. Um wieder auf heute zurückzukommen (Korrektur, es war ja schon gestern), der Papst ist gestorben, gut, danach gibt es ja erstmal nichts neues, denke wirkliche neue News wird es vor heute vormittag nicht mehr geben, warum soll RTL, Sat1 und Co. jetzt stundenlang über den Tod des Papstes berichten? Nach meiner Meinung ist es an sich so gut gewesen, wie es war, die aktuelle Nachricht wurde gesendet, das breite Diskutieren und immer wieder zeigen der News gehört da nicht hin, dafür gibt es Sender, die "nur" Nachrichten zeigen!

    Das war etwas was mich am 11.9. und die Tage danach ehrlich gesagt, schon genervt hat, sicher muss man auf solche Ereignisse Rücksicht nehmen und sollte bei solchen Sachen wie der 11.9. keine Comedysendungen zeigen, aber man muss nicht auf jedem Sender die Nachrichten in der Dauerschleife senden!
     
  2. knuffi

    knuffi New Member

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    Hallo,

    so wie RTL es aber gemacht hat, hat man dem 11.09.2001 mehr Bedeutung beigemessen als dem Tod des Papstes und das ist meiner Meinung nach falsch!
     
  3. [ip69.de]christian

    [ip69.de]christian New Member

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    Das seh ich anders.
    Beim 11.09 gab es einfach mehr Neuigkeiten. Hier war letzlich irgendwann ein Punkt erreicht wo jeder wusste worauf es hinausläuft und was los ist.
    Wenn mich dort weitere Details interessieren kann ich auf n-tv wechseln. Und die haben sich gut mit dem Thema beschäftigt. Ich habe dort den Tag über immer Neuigkeiten bekommen.
    Beim 11.09 gab es einfach eine größere Informationsflut
     
  4. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    aber da sieht man auch wieder, dass es schwierig ist richtig zu handeln!

    Wobei der 11.9. schon ne andere Größenordnung ist als der Tod des Papstes (IMHO).
     
  5. knuffi

    knuffi New Member

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    Hallo,

    ja? Was denn für Informationen? Spielte es noch eine Rolle, ob da 2000 oder 3000 Menschen umgekommen sind? Sory, sicher war das ein schlimmes Ereignis, aber das war letztlich zum Zeitpunkt des geschehens auch alles nur Spekulation und letztendlich ist es bis heute nicht wirklich aufgeklärt, ob gewollt oder ungewollt, lasse ich mal dahingestellt. Da muss sich jeder selbst seine Meinung zu bilden.
     
  6. knuffi

    knuffi New Member

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    Hallo,

    findest du? Ich nicht! Das eine ist ein Geschehen, was nur die USA betraf. Das andere (der Tod des Papstes) betrifft die ganze Welt. Nun Frage ich mich, was hier wohl wichtiger ist?
     
  7. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    also wenn ich überlege, wieviele hier in Deutschland im Zusammenhang mit dem 11.9. verhaftet wurden, viele Menschen in Afganistan und Irak im Zusammenhang mit dem 11.9. gestorben sind und wieviele Soldaten aus ner Menge Ländern in die Länder verlegt wurden, ja, stimmt, der 11.9. betrifft nur die USA (Achtung: Das war Ironie)
     
  8. knuffi

    knuffi New Member

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    Hallo,

    hast du mal gelesen was ich geschrieben habe? Ich schrieb doch betraf. Alles weitere ist doch erst sehr sehr viel später ans Licht gekommen. Davon hat man doch nicht im geringsten geahnt. Wobei ich zum Thema 11.09.2001 meine ganz eigene Meinung habe und wenn ich sehe wie Leute wie Bush, dieses Thema zum Anlass für Kriege und massenhaft Tote nimmt, dann könnte ich ko..en.

    So, das war mein letzter Beitrag für jetzt. Ich gehe jetzt schlafen. ;-)
     
  9. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    naja, wenn man noch davon absieht, dass im ehemaligen WTC auch deutsche Firmen saßen
     
  10. Inet

    Inet Erfahrener Benutzer

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    So der Pabst wurde nun zu seinem Chef zitiert.
    Das kamm aber nun wirklich nicht überraschend.
    Seit Monaten kamen fast täglich Nachrichten über den Gesundheitszustand.
    Seite einigen Tagen mehrfach täglich.
    Gestern wurde das Programm mehrfach unterbrochen um zu berichten das er noch lebt.
    Das kann nur darauf zurückzuführen sein das JP II eine beeindruckende Persönlichkeit war.
    Dem kann ich nur zustimmen, auch wenn ich selbst als Ateist mit den Themen selbst nichts anfangen kann.
    So geht es vielen Menschen.
    Den Pabst selber fanden alle gut wegen seiner Nähe zu den Gläubigen und gerade zu den jugendlichen.
    Die Größe, seinem Attentäter zu vergeben und nicht zuletzt seine Beharrlichkeit machten ihn zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.
    Das hat aber nichts mit der Kirche selbst oder seinen (weltfremden) Einstellungen zur Verhütung / Abtreibung zu tun.
    Denn es treten nach wie vor tausende aus der Kirche aus.

    Als seine Vorgänger befördert wurden gab es lediglich eine kurze Nachricht in den Nachrichten.
    "Pabst tot, hier das Wetter für morgen..."

    In meinen Augen ist es eine Perversität so exesiv über das leiden / sterben eines Menschen zu berichten.
    Kamerazoom bis zum Anschlag damit auch jede Schwäche dokumentiert wird.
    Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um den Pabst handelt oder um einen x beliebigen anderen Menschen.

    Die Unterbrechungen der TV Sendungen halte ich für maßlos übertrieben bzw. fast eine frechheit.
    Eine Laufschrift "Pabst ist tot - Sondersendung auf (hauseigenen Nachrichtensender)" hätte gereicht.

    Es soll auch noch andere Menschen geben für die das nicht sooooo interessant ist wenn der Vorstand einer überalteten Institution zurückgetreten ist.

    Just my 2 cent

    Gruß
    INET
     
  11. NaTeK

    NaTeK Guest

    Hallo,

    ich geh einfach ma back to Topic.

    Meiner Meinung nach, und ich durfte (wissentlich) diesen Papst wärend seiner gesamten Amtszeit erleben, ist mit diesem Menschen eine wahre Größe verstorben.

    Sicherlich sind einige Dinge mehr als strittig gewesen, jedoch hat dieser Mensch auch sehr viele Dinge bewegt.

    Alleine die weltweite anteilnahme, gerade auch bei nicht Katholiken, sollte uns zeigen, dass dieses Kirchenoberhaupt bei allen Religionen eine gewisse Akzeptanz gefunden hat.

    Papst Johannes Paul II stand 26 Jahre an der katholischen Spitze und hat meines Erachtens gerade in Osteuropa vieles Bewegt.
    Hinzu kommt, das er aus einem sehr gläubigen Land kam und gerade auch bei der Jugend im Vergleich zu anderen Päpsten eine sehr hohe Akzeptanz fand.

    Mit diesem Menschen ist eine wahre Größe von uns gegangen und ich hoffe persönlich, dass sein Nachfolger dort anknüpft wo Johannes Paul II aufgehört hat.

    Sicherlich hat auch dieser Papst einige durchaus fragwürdige Entscheidungen getroffen, jedoch hat dies zu keiner Zeit seine Akzeptanz ist der gesamten Welt beeintächtigt.

    Euch allen noch einen schönen Sonntag,
    Thorsten
     
  12. alber

    alber New Member

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    >naja mal sehen ob jetzt etwas "Fortschritt" in die Kirche kommt!?

    Die Kirche ist doch völlig unbedeutend. So interessant wie der örtliche Pfadfinderverein.
     
  13. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    Das sehe ich komplett anders, denke die Religion spielt (auch wenn es oftmals nicht so scheint) eine doch sehr wichtige Rolle im Alltag und voralledem auch in der Politik!
     
  14. alber

    alber New Member

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    Ok, in der Politik kann es schon eine Rolle spielen... Aber in meinem Alltag spielt es wirklich keine Rolle.
     
  15. Jens Weber

    Jens Weber Guest

    ACK! Eher weniger im Alltag... :)
     
  16. Miles

    Miles Erfahrener Benutzer

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    wobei es natürlich eine Frage der Definition ist (z.B. kann man ein gläubiger Christ sein auch wenn man wenn überhaupt nur Weihnachten die Kirche von innen sieht)
     
  17. NullProblemo

    NullProblemo Guest

    ...und da gebe ich ihm 100%ig Recht.
     
  18. FantasyHost

    FantasyHost New Member

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    ..und ich dir.

    Der Papst war eine Persönlichkeit, dessen wahre Größe erst jetzt, nach seinem Tod, wirklich hervorscheint.

    Er war ein Papst der Massen, der Medien, der Jugend und der nicht- oder andersgläubigen Menschen. Er hat das getan, was er immer gepredigt hat: Er hat die Menschen(massen) zusammengeholt. Diese Leistung und all seine anderen Errungenschaften rechne ich Karol sehr groß an. (PUNKT!)

    Die Mediengeilen A*löcher (entschuldigt bitte) kann ich deswegen nicht verstehen. Natürlich möchten die Menschen informiert werden, jedoch sachlich und kompetent, nicht so, wie es heute und in den letzten Tagen geschehen ist. Mit einem 1000fach Zoomobjektiv auch ja jeden Schmerz dokumentieren, ausschlachten und als irgendwelche Pseudo-Interpretationen werten - soetwas gehört sich nicht.

    Ich werde daher für die nächsten 20 Tage keinen Fernseher mehr einschalten. Karol hat seinen Leidensweg endlich überstanden, nun hat auch er Ruhe verdient.

    In diesem Sinne
    gute Nacht!
     
  19. rolf1212

    rolf1212 Erfahrener Benutzer

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    mensch. nicht der papst ist gegen abtreibung, sondern die katholische kirche. selbst wenn der neue papst sagt, dass er es billigen würde, würde dies keine änderung zulassen. der papst ist außerdem eine marionette und wird von einem vatikanskomitee (päpstliche räte & staatssekretariat) beraten und dies trifft letztendlich die entscheidungen.
    wem dies nicht zusagt, sollte austreten und einem anderen glaubensorden beitreten.

    ich bin zwar rk, teile aber nicht den glauben der katholischen kirche. wenn es sowas wie einen gott gibt, dann wollte er bestimmt nicht, dass wir ca. 5% unseres einkommens einem alten kerl in vatikanstadt vor die füße werfen, damit der sich jeden abend die füße einbalsamieren kann.

    wer glauben will, muss keinem kuttenträger hinterher rennen. das karol józef wojtyła tot ist, ist schlimm, aber eine junge frau die gestern hier auf der landstraße tot gefahren wurde, finde ich weitaus schlimmer. der kerl hatte sein leben hinter sich und wurde doch recht alt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2005
  20. rolf1212

    rolf1212 Erfahrener Benutzer

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    dieses geschick war jedoch nicht seinem amt, sondern seiner politischen ansicht zu verdanken, welche ihm nicht alleine zu teil war sondern durch seine politischen berater vorgegeben war. der papst hat genausoviel zu sagen, wie der bundespräsident in deutschland. es gibt eine führungskette in der kath. kirche und die wird auch konsequent umgesetzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2005
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