Eingetragene Anbieter mit Eidesstattlicher Versicherung

Dieses Thema im Forum "WHL Direkt" wurde erstellt von madesimple, 21. Januar 2005.

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  1. madesimple

    madesimple Erfahrener Benutzer

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    ein vorschlag:

    anbieter, die hier eingetragen sind oder noch eingetragen werden möchten, sollten erklären, daß sie die Eidesstattliche Versicherung nicht abgegeben haben.

    hier liegt von "einem kandidaten" eine EV aus 2002 vor.

    Rubrik Gebrauchsgegenstände:
    "Pentium II Siemens (gebraucht ca. 300,00 euro).

    von wegen "geprüfter anbieter"!

    für potentielle kunden ein - vermeidbarer - irrweg.

    mfg aus düsseldorf
    lueneberg
     
  2. sitepush

    sitepush Eingetragener Provider

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    Klick
    Hallo Herr Lueneberg,


    ...und das nicht nur für Kunden sondern auch für Lieferanten! (sag ich jetzt mal so als geprellter Lieferant)

    Gut möglich, dass Sie auf den gleichen "Kandidaten" anspielen.
     
  3. Maya

    Maya New Member

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    Hallo Herr Lueneberg,

    Ist Ihrer Meinung nach die Nichtabgabe der EV denn etwa eine Garantie für die Ehrlichkeit von Kunden oder auch für die Leistungsbereitschaft und Fähigkeit von Anbietern?
    Und die Abgabe der EV somit gleich der Stempel vorm Kopf, dass die betreffende Person schon von vornherein "unehrlich" ist oder "betrügerische Absichten" hat?
    Und was ist mit den Leuten, die durch die Betrügereien anderer, durch die schlechte Wirtschaftslage, die eigene Firmenpleite (evtl. sogar verursacht durch die nicht zahlenden, EV-freien, ach so ehrlichen Kunden) in die EV genötigt wurden und sich dann versuchen, mit ARBEITEN (auch selbstständig) wieder aus dieser Situation zu befreien?

    Ich habe mit "sauberen" Leuten mehrfach ebenso schlechte Erfahrungen machen müssen.

    Das, was Sie vorschlagen, ist meiner Meinung nach ein sehr zweischneidiges Schwert. Ich bin da für Diskussionen gerne offen, aber ich glaube nicht, das mit solchen "Auswahlkriterien" bessere Anbieter oder auch bessere Kunden geschaffen werden.

    Schwarze Schafe gibt es leider überall.
     
  4. ihr_produktagent

    ihr_produktagent New Member

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    EV und selbständige Tätigkeit ... nach meiner Auffassung passt das irgendwie nicht zusammen. Das wird dir jeder Experte bestätigen.

    Schade, daß nicht alle Gewerbe überwachungspflichtig sind. Vielleicht sollte der Staat hier ein klein wenig die Anforderungen hochschreiben. Für manche Tätigkeiten wird ja zumindest ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Wieso nicht etwas ausweiten das Ganze? Ach so... Politiker lesen ja leider hier nicht mit :(
     
  5. knuffi

    knuffi New Member

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    Hallo,

    sorry, aber solchen Mist habe ich ja lange nicht mehr gehört. *kopfschüttel*

    @Maya

    Ich gebe dir da 100%ig recht. Es gibt viele die unverschuldet in finanzielle Notlagen kommen und dadurch eine EV abgeben mussten. Wenn diese jetzt durch ehrliche Arbeit versuchen sich von Ihren Schulden zu befreien ist das meines erachtens sehr lobenswert und jeder Gläubiger wirds dankbar annehmen!

    @madesimpel

    Bei Ihren Äußerungen muss man manchmal wirklich Zweifeln. Es ist ja nicht das erste mal das hier irgendwelche unqualifizierten Äußerungen kommen. *kopfschüttel*
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2005
  6. ihr_produktagent

    ihr_produktagent New Member

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    Das ist kein Mist, das ist meine Meinung und die darf ich haben. Punkt.

    Wenn jemand eine EV abgibt, dann doch deswegen, weil er in der Regel nicht mal in der Lage ist seine Schulden in Raten abzustottern. Durch eine selbständige Tätigkeit entstehen in der Regel Kosten, die bezahlt werden müssen. Hinzu kommt Krankversicherung etc. Mit der EV ist das eine ziemlich wackelige Sache.

    Es wird von vielen empfohlen, eine selbständige erst nach Tilgung von Schulden zu beginnen, wenn diese nicht von vornherein auf wackeligen Beinen stehen soll. Die Gefahr, daß irgendetwas sonst nicht bezahlt werden kann ist groß und dann kann alles den Bach runtergehen. Die Geschädigten sind in dem Fall Lieferanten und Kunden.

    Ich rede nicht davon, wie derjenige in die Situation hineingekommen ist. Und auch nicht davon, ob dieser seriös oder unseriös ist oder inwieweit er selbst an seiner Situation schuld ist oder nicht. Lediglich nur davon, daß dies eine der unsichersten Methoden ist schuldenfrei zu werden.

    Hey warte, ich kann mich sogar daran erinnern, daß die Möglichkeit besteht, daß von Amts wegen jemandem verboten werden kann ein Gewerbe auszuüben. Wenn das irgendwann nach der Anmeldung und während des Betriebs passiert ...

    Oder er wird krank und kann seinen Verpflichtungen nicht nachkommen. Auch dann kann dies mächtig nach hinten losgehen und derjenige in eine noch viel schlimmere Situation kommen. Kredite, Dispo & Co. sind mit einer EV schließlich nicht möglich. Davon abgesehen wäre es noch extrem leichtsinnig, wenn jemand durch neue Schulden versuchen würde alte Schulden oder Zahlungsverpflichtungen zu begleichen.

    Was soll also bitte an dieser Warnung Mist sein? Klingt das für dich etwa nicht logisch?

    Grüsse,
    Dimitri
     
  7. generate.de

    generate.de Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    so sehe ich das auch.

    Mir ist als Lieferant grundsätzlich egal, warum mein Kunde Schulden hat und die EV abgegeben hat. Fakt ist: Er kann dann seine Schulden nicht mehr begleichen und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass er meine Rechnung ebenfalls nicht begleichen wird.

    Wir haben im Laufe des letzten Geschäftsjahres einige Schuldner angesammelt, bei denen wir dann im Nachhinein während des Inkassoverfahrens festgestellt haben, dass die EV schon vor der Bestellung abgegeben wurde und die Kunden überschuldet sind. Das reicht von den zahlreichen Kandidaten, die seit Monaten finanziell nicht mal in der Lage sind ihre Confixx-Mietlizenz für 19 EUR monatlich zu bezahlen bis hin zu richtig großen Rechnungen.

    Die Konsequenz: Lieferung nur noch per Nachnahme oder Vorkasse. Will der Kunde ein Kreditlimit (Kauf auf Rechnung oder Bankeinzug), dann holen wir uns vorher eine SCHUFA-Auskunft. Stehen in der SCHUFA- oder Creditreform-Auskunft Negativmerkmale, gibt's keinen Warenkredit.

    Das macht jedes Versandhaus, jede Telefongesellschaft, jede Bank so.

    Grüße,
    Karsten Erdfelder
     
  8. TimoDreger

    TimoDreger Eingetragener Provider

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    Jo kenn ich ;-)
    Ist es in diesem Fall eigentlich nicht möglich Anzeige zu erstatten ?! (Betrug?!)

    Grüße Timo
     
  9. generate.de

    generate.de Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    das dauert Monate und bringt Dir Dein Geld sowieso nicht zurück. Wir haben einige Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft liegen, bislang aber alles nur Verfahrenseinstellungen. So eine Strafanzeige ist ja auch nicht einmal als Druckmittel geignet: Einigen Schuldnern ist es völlig egal, andere zeigen dich dann womöglich noch wegen Nötigung an.

    Das einzige, was man machen kann ist Prävention: Nur noch Nachnahme oder Vorkasse, bei Bankeinzug oder Rechnungskauf wird SCHUFA/Creditreform abgefragt.

    Grüße,
    Karsten Erdfelder
     
  10. freelancer

    freelancer Erfahrener Benutzer

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    ich halte den vorschlag nicht für "fruchtbar".
    im kunden-anbieter-verhältnis ist die frage umgekehrt: der anbieter bekommt vom kunden geld und das bestehen des anbieters - im falle eines 1-mann-betriebs- hängt nicht stringent von einer (vormaligen) ev des anbieters ab.
    im anbieter-anbieter-verhältnis gibt es freilich andere bekannte möglichkeiten, bonitäten zu prüfen.
    allerdings kann man überlegen, ob nicht solche wiederholt "als schwarze schafe" auftretenden anbieter als "unehrenhaft" aus der whl permanent ausgeschlossen werden ;)

    gruss
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2005
  11. generate.de

    generate.de Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    wer die EV abgegeben hat, der ist überschuldet und insolvent. Auf dieser Grundlage lässt sich kein Geschäft betreiben. Dabei ist es auch nicht wichtig, ob diese insolvente Einzelfirma als Kunde oder Lieferant auftritt.

    Auch als Kunde müsstest Du ja dann immer damit rechnen, dass der Anbieter seine Leitungen, Server oder Domains nicht bezahlt und Dein Webspace, gemieteter Server oder Deine Domains aufgrund von Zahlungsrückständen seitens des Anbieters plötzlich abgeklemmt werden. Das haben wir hier in der WHL doch schon desöfteren erlebt.

    Ich kenne übrigens auch keinen Anbieter, der eine EV abgelegt hat und später nochmal groß rausgekommen ist. Eine EV ist ein "hartes Negativmerkmal" mit dem Du nicht einmal ein Bankkonto aufmachen kannst oder einen Mietvertrag abschließen kannst, geschweige dann Fahrzeuge oder Geschäftseinrichtungen leasen oder Handyveträge abschließen.

    Grüße,
    Karsten Erdfelder
     
  12. Heini

    Heini Erfahrener Benutzer

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    Wer meint er müßte mich mit Nachnahme oder Vorkasse drangsalieren mit dem mache ich dann auch keine Geschäfte. Viele Geschäfte setzen gegenseitiges Vertrauen voraus. Ich habe Vertrauen in den Verkäufer/Anbieter das er seine Sache ordentlich macht bzw. gute Ware/Dienstleistung liefert und erwarte im Gegenzug einen normalen Zahlungsvorgang. Ob er dabei Schufa oder Creditreform nutzt ist mir egal. Gott sei Dank gibt es noch genug Firmen, die so denken (ich kaufe aber auch nicht beim 5-Cent-billiger Anbieter).
    Viele Probleme verschuldet der Anbieter selbst, indem er mit dem Forderungsmanagement schludert. Wenn ich dann hinterher immer lese, das Firmen Außenstände in hohen 5-stelligen Bereichen haben und zusperren mußten liegt eine der Ursachen oft in diesem Punkt (aber natürlich nicht immer).
    Und natürlich kann man mit einer EV sowohl einen Mietvertrag abschließen (die bezahlt ja oft später sowieso das Sozialamt) und man bekommt auch ein Bankkonto (zwar keins mit Dispo und auch nicht bei jeder Bank bzw. es wird schon schwieriger aber prinzipiell ist das möglich). Handy wahrscheinlich nicht aber da gibt es ja Prepaid.
    Zum Thema
    In der WHL muß man doch sowieso keine Belege vorweisen. Die persönlichen Angaben und eine Webseite mit Impressum und Bezug zur Tätigkeit reichen doch aus. Zur Not meldet man das Gewerbe auf jemand anderen an. Sobald ich mal ein bißchen in den Providerlisten stöbere muß ich sowieso bei jedem 4-ten Anbieter auf den "Falsche Angaben" Button drücken. Aber mit einem Click bei der Registrierung, das man keine EV unterschrieben hat, wird sicher alles gut. Jemand, der betrügen will, hält so ein Click wohl eher nicht ab.
    Gruß
    Heini (Dispo, keine Schulden, keine EV/OE, Handy, Konto, keine Außenstände, kein Webhoster)
     
  13. generate.de

    generate.de Erfahrener Benutzer

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    Bremen
    Hallo,

    Nachnahme und Vorauskasse sind normale Zahlungsvorgänge, Rechnungskauf und Warenkredit mittlerweile nicht mehr.

    Forderungsmanagement bedeutet auch Prävention, sprich Vermeidung von hohen Forderungen. Das kannst Du nur durch vernünftige Zahlungsweisen erreichen. Wer sich gegen eine Nachnahmezahlung sträubt, wird auch bei einem Kauf auf Rechnung nicht bezahlen - das ist leider meine Erfahrung.

    70% unserer Kunden die Software-Mietverträge auf Rechnung abgeschlossen haben (Confixx, etc.), zahlen Ihre Rechnungen nicht. Und hierbei handelt es sich nicht um Altkunden, sondern um Neukunden - schon die erste Rechnung wird nicht beglichen.

    Größere Vermieter holen sich mittlerweile ebenfalls eine SCHUFA-Auskunft und haben Zugriff auf spezielle Vermieter-Datenbanken.

    Grüße,
    Karsten Erdfelder
     
  14. alber

    alber New Member

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    Hmmm, ich hab mir das ganze mal jetzt durchgelesen. Zu einem finde ich die Bedenken berechtigt, aber zum anderem einfach vorbeurteilt. Man sollte sich erst einmal versuchen, nachzufragen anstatt gleich jemanden vor allem anderen bloßzustellen ohne den wirklich Grund zu nennen. Noch dazu halte ich das ganz schön dreist, dass ohnehin über einen Forum über einen anderen offenkundig zu machen. Hat man hier überhaupt kein Respekt vor der Privatsphäre eines anderen? Muss man das hier im Forum veranstalten als wen persönlich drauf anzusprechen? Ich finde so was ganz schön link.

    Und das man aus dem Schulden nicht rauskommt, nur weil man eine EV hat, ist auch nur so dahin gestellt und völliger Mist. Zuerst sollte man sehen, wie hoch diese Schulden sind. Dann sollte man sehen, ob man wirklich mit einer Selbstständigkeit da auch wieder rauskommt (wenn man Nebenkosten wie Miete etc. einkalkuliert). Jemand kann 10000 € Schulden und eine EV haben und erst gerade dann erst da wieder rauskommen. Wenn das Geschäft läuft, wieso soll das nicht möglich sein? Gut, vielleicht kommt derjenige nicht gleich sofort raus und dauert halt seine Zeit. Aber das Ihr solche Leute verallgemeinert als Betrüger hinstellt finde ich persönlich unter aller Sau.

    Nun ja, was ich damit eigentlich sagen will....Erst Fragen....dann kann man immer noch seine Meinung bilden. Aber nicht hier im Forum -.-
     
  15. impulz

    impulz New Member

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    Gerade bei Warenlieferungen muss man das hier einschränken.
    Insbesondere beim Kauf von Hardware kommt es mir meist auf eine zeitnahe Lieferung an. Die einzige Möglichkeit ist da leider Nachname, weil man bei Vorkasse nie weiss, ob die Ware nicht inzwischen ausverkauft ist (leider schon mehrfach erlebt und dann liegt das Geld erstmal ein paar Tage beim Anbieter rum). Ausserdem fallen bei Nachname leider auch immer noch unnötige zusätzliche Kosten an. Ich denke Vorkasse bzw Nachname ist eine durchaus angebrachte Zahlungsmethode bei "Erstkontakt", aber zumindest wenn ein Kunde einen gewissen Betrag erreicht hat, sollte man ihm auch Rechnung anbieten, finde ich.
    Mich ärgert es bspw, dass mein Lieblings-Hardwarelieferant trotz Käufen im Wert von über 2000 EUR mir keine Bezahlung per Rechnung anbietet.

    Ansonsten stimme ich den meisten hier zu, dass eine Zahlungsfähigkeit bei einer EV nicht unbedingt gegeben ist, aber jemanden der wirklich davon betroffen ist, wird ein solches zusätzliches Häkchen auch nicht stören. Wenn ich schon sehe wieviele DENIC-Mitglieder es immer wieder gibt :)

    Gruss,
    Michael
     
  16. madesimple

    madesimple Erfahrener Benutzer

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    nein!

    aber die umkehrung der aussage "wer die EV geleistet hat, verdient a priori keinn vertrauen" in "wer die EV nicht geleistet hat, ist vertrauenswürdig" ist nach logischen grundsätzen unzulässig.

    @generate.
    genauso sehe ich das auch.

    @knuffi.
    ich bedanke mich für die konstruktive kritik.

    mfg aus düsseldorf
    lueneberg
     
  17. whl-team

    whl-team New Member

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    20. Mai 2000
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    Re: EV

    Hallo,

    aus dem Urlaub folgender Kommentar zu dem Vorschlag (naeheres dann spaeter): Idee finde ich gut, zwei Fragen kommen mir spontan in den Kopf:

    1. Wie kann/sollte man so etwas ueberpruefen? Fuer jeden Anbieter hier eine Abfrage zu machen wuerde vom Aufwand her den Rahmen sprengen. Wir machen das jetzt fuer Premium Provider.
    2. Die Zeit bleibt ja nicht stehen. Wie bekommt man das Thema mit der Aktualitaet in den Griff. Dass jemand in 2001 ohne EV war sagt ja nichts darueber aus, ob er 2005 auch noch ohne darsteht.



    Gruss,
    Carsten
     
  18. Inet

    Inet Erfahrener Benutzer

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    Und auch hier gilt wieder einmal der Umkehrschluss.
    Wer 2001 die EV abgegeben hat kann auch heute wieder sauber sein.
    Selbst wenn er es nicht ist, ist die EV aus 01 ohnehin nicht mehr wirksam.
    Und Informationen darüber sind dementsprechend zu bewerten.
    Siehe BDSG.
    Im Bezug auf die WHL sehe ich zusätzliche Probleme.
    Natürlich kann man prüfen ob es über den neu registrierten Anbieter Negativinformationen gibt.
    Wenn das nicht der Fall ist, ist das aber auch keine Garantie das sich das nicht ändert.
    Das kann täglich passieren.
    Soll die WHL jeden Tag alle ihre Anbieter überprüfen ?
    I.d.R. dürfen diese Informationen auch nicht so ohne weiteres weitergegeben werden.
    Soll dann das Anbieterprofil kommentarlos gelöscht werden ?
    Wie schon vor langer Zeit im Stern geschrieben wurde.
    http://shortnews.stern.de/start.cfm...0&nps=15&zeitraum=999&sparte=4&rubrikid1=1013
    Es liegt mehr oder weniger in der Verantwortung der Lieferanten sich zu informieren.
    Womit wir beim Thema Strafanzeigen sind.
    Beträge < 1000,- sind da irrrelevant.
    Vom Prinzip her könnte nach dem erstatten der Anzeige direkt die Mitteilung über die Einstellung des Verfahrens mitgenommen werden.
     
  19. madesimple

    madesimple Erfahrener Benutzer

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    zu 1 und 2:
    keine abfrage, der ISP "geprüfter ISP" sollte das selbst - freiwillig - erklären und diese erklärung jedes jahr, z.b. per 01.05. - wiederholen. wer keine update-erklärung abgibt, hat dann ggfs. das nachsehen.

    wenn "das" nicht veröffentlicht wird und die angaben freiwillig und selbst gegenüber der WHL erfolgen, dann bestehen datenschutzrechtlich m.E. keine bedenken. einzelheiten sind ggfs. abzuklären.

    war auch nur ein vorschlag :)

    mfg aus düsseldorf
    lueneberg
     
  20. generate.de

    generate.de Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    aus aktuellem Anlass nochmal ein Nachtrag: Es gibt wohl auch prominente WHL-Mitglieder mit Eidesstattlicher Versicherung, die hier weiter fleißig Ihre Geschäfte abwickeln, Angebote posten und die Lieferanten nicht bezahlen.

    Seine Antwort auf die telefonische Frage wann er die Geldforderung zahlt: "Ich habe die EV abgegeben und zahle nichts, bei mir ist nichts zu holen. Ich wünsche Euch viel Spaß und weiterhin viele Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren beim Eintreiben der Forderung."

    Ihr kennt diesen Provider alle. Nicht zuletzt deswegen habe ich so meine berechtigten Vorurteile gegen Selbständige mit EV.

    Grüße,
    Karsten Erdfelder
     
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.

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