[ERLEDIGT] Zu günstig?

Dieses Thema im Forum "Webdesign" wurde erstellt von Gast, 31. Dezember 1999.

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  1. Gast

    Gast Guest

    Nur ganz kurz:
    Sind die Preise auf nowdesign.de zu günstig?

    http://www.nowdesign.de
     
  2. Gast

    Gast Guest

    RE: Zu günstig?

    Hallo !

    Es geht...ich kenne da einen günstigeren Anbieter. Und der hat sogar KEINE 12 Monate Laufzeit, sondern monatlich. Bei dem fängt das bei 15 DM/mtl. an, inkl. Domain, Webhosting, Design und alles OHNE Werbung.

    Gruß Thomas
     
  3. Gast

    Gast Guest

    RE: Zu günstig?

    Das Problem:
    Viele Leute (v.a. potentielle Kunden denken, dass günstige Preise gleichbedeutend mit schlechter Arbeit ist.)
     
  4. Gast

    Gast Guest

    RE: Zu günstig?

    Hallo

    Das denken zwar viel potentielle Kunden, aber die wissen nicht wie schnell eine Webseite erstellt sein kann. Auch finde ich das es viel zu viele Abzocker gibt. Es kommt aber auch immer darauf an wie gut der Kunde seine Daten vorbereitet.

    mfg Glader
     
  5. Gast

    Gast Guest

    RE: Zu günstig?

    Auch wieder wahr!
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Da hat wohl jemand Langeweile..

    ..anders kann man die Preise nicht erklären. Homepage + 20 Unterseiten für DM 400,- - warum nicht gleich umsonst ? Wie soll das gehen ? Ich zahle meinen Grafiker schon DM 160,-/Std. (ist aber auch absoluter Profi), ergo muß ich für 21 Seiten min. DM 3.500,- haben. Aber die bekomme ich auch. Bin bis etwa Juni mit Aufträgen dicht.

    Selber Schuld kann ich nur sagen, zieht Euer Geschäft professioneller auf, dann könnt Ihr auch mal Geld verdienen. Jede Leistung hat Ihren Preis, und wenn ich den nicht bekomme, leg ich mich lieber auf die Couch. Die Kunden akzeptiern das. Die Kfz-Werkstattstunde kosten heute DM 115,-. Ein it-Spezi (Datenbankprog.) nimmt DM 200,- - 250,-. Warum in Gottes Namen soll ein Webdesigner sich für 20,- - 30,- anbiedern ? Kann mir das jemand erklären ?
     
  7. Gast

    Gast Guest

    RE: Da hat wohl jemand Langeweile..

    Hallo,

    stimmt 400 DM ist schon geschenkt.

    Vielleicht sollte er mit 75 DM die Stunde anfangen, dann ist es immernoch günstig... würd ich mal so spontan behaupten...

    Grüße,
    Jörg
     
  8. Gast

    Gast Guest

    RE: Da hat wohl jemand Langeweile..

    Hallo,

    "Angebot - Nachfrage, Preis - Leistung"

    mehr fällt mir nicht mehr ein :)

    A.Schneider
     
  9. Achim

    Achim New Member

    Registriert seit:
    4. Juni 2000
    Beiträge:
    109
    RE: Da hat wohl jemand Langeweile..

    Selbstverständlich richtig.
    Aber - viele Kunden wissen nicht, daß sie für Schrott königlich bezahlen. Die wissen oft nicht, was gutes Design ist. Die freuen sich wie Schneekönige, wenn sie Ihr Logo und ein paar Buttons im Internet sehen und zahlen.

    Das Mindeste, um Qualität zu erhalten:
    Man sollte dem "Webdesigner" ein ordentliches Pflichtenheft schreiben - gut vorbereitet, mit einer Menge Bild- und Textmaterial (vorhandene Prospekte, Infos), damit er begreift, worum es geht. Dazu einige Gespräche - und nicht vergessen, einige Seiten zu nennen, die einem gut gefallen haben.
    Das kann dann zwar nicht billig sein, dafür gibt`s aber eine gewisse Sicherheit für beide Seiten.
     
  10. Gast

    Gast Guest

    RE: Da hat wohl jemand Langeweile..

    Hallo zusammen!

    Richtig ist, daß sich heute viele sog. "Webdesigner" für Aufträge prostituieren. I. d. R. geschieht dies über den Preis. Ich habe das Ur-Posting dieses Threads vom ersten Erscheinen an schon gelesen und mich bewußt zurückgehalten.

    Für ´n Appel und ´n Ei fange ich grundsätzlich nichts an. Ansonsten habe ich Standardpreise, die genau definierte Leistungen enthalten. Für individuelle Wünsche soll der Kunde auch individuell zahlen. Das Posting "Angebot - Nachfrage, Preis - Leistung" ist nur allzu zutreffend. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich "Pfennigfuchser" über jede Kleinigkeit beschweren und dann nicht zahlen wollen. Für ein Pflichtenheft, das sich an individuellen Konditionen richtet, sind solche Kunden zu bequem. Grundsätzlich ist ein Pflichtenheft wünschenswert, sichert es doch beide Parteien ab! Aber ein Pflichtenheft habe ich von meinen Kunden bisher noch nicht bekommen. Für sie ist es einfacher, wenn sie umfassend beraten werden für einen bestimmten Preis einen definierten Gegenwert bekommen; sie wissen was rein soll und addieren den Preis hoch, oder man macht ein Pauschalangebot. Wenn individuelles gewünscht wird, dann habe ich bei meinen (jetzigen) Kunden damit keine Probleme.

    Es stellt sich die Frage, ob sich die Preisinflation, wie sie sich seit Strato & Co. im Bereich Webspace manifestiert hat, auch auf den Bereich Webdesign übertragen soll. Jochen Christ läd mit seiner Preisattacke herzlich dazu ein. Mit Sofware ála Frontpage wird heute jeder Depp zum Webdesigner. So finden sich immer wieder Pradebeispiele für zwar optisch gelungene Seiten, allerdings leiden die meist unter Download-Performance, weil die "Designer" über Leitungen, Kapazitäten, Webserver und Lokal-Cache nichts verstehen. Um hier keine Zweifel aufkommen zu lassen: ich möchte Jochen Christ in keinster Weise als inkompetent hinstellen. Aber wenn man die Preise bei Strato und Puretec sieht und vergleicht, was dahintersteht, dann heißt es wieder: "You get what you paid for". So gesehen müßte sich Jochen Christ bei seinen Preisen vor Arbeit nicht mehr retten können. Allerdings gibt es auch Kunden, die lieber einen 100ter zuviel als einen Pfennig zuwenig bezahlen. Seit Strato und Co. - so behaupte ICH - sind die Leute bei extremen Niedrigpreisen heute wieder vorsichtig. - Zumindest begegnet mir dies momentan sehr auffällig.

    Das übrige Geplänkel über "gutes Webdesign" ist doch im Prinzip überflüssig. Wichtig ist, daß sich eine Seite schnell aufbaut und man möglichst schnell an die gewünschte Zielinformation kommt. Diese sollte möglichst "interessant" gestaltet. sein. Hierüber entscheidet i. d. R. der Kunde, der sich dabei oft an seinen Geschäftspapieren orientiert. Oft zeigt sich hierbei, daß die Ihre Unterlagen selbst gestaltet haben - so sehen sie auch leider oft aus. Auch die "Hobby-Webdesigner" haben oft keine Sensibilität über das Zusammenwirken von Formen. So wird es nötig, daß man um den Kritischen Blick eines gelernten Grafikers nicht (immer) herumkommt. Animation hier, Roll-Over da - welchen konkreten Nutzen hat das denn für den Besucher? Meine Kunden sind hauptsächlich im Dienstleistungsbereich ansässig und bemängeln, daß sie bei Ihren Recherchen oft auf Seiten stoßen, die auffällig lange Ladezeiten haben, bis alle Effekte und Bilder aufgebaut sind; sie wollen, daß ihre Informationen schnell verfügbar sind und verzichten auf entsprechende Spielereien. Deshalb ist man hier mit Standardseiten beiderseits gut bedient.

    Ich bin mit meinen Ausführungen vom eigentlichen Thema etwas abgekommen, wollte aber die Gelegenheit nutzen, meine Erfahrung darzustellen, weil sie in dieses Thema paßt. Fakt ist, wer durch Prostitution die Preise kaputt macht um an Aufträge zu kommen, der ist schon jetzt so gut wie kaputt. Ich glaube nicht, daß ein einzelner genügend materiellen Background hat, um einen bevorstehenden Run zu überstehen. Andererseits kratzen seit Strato, I-MV etc. Billigpreise am Image. So kann man sicher sein, daß Weiterempfehlungen über Dritte ausbleiben oder gar als Nicht-Empfehlung weitergegeben werden. Deshalb sollte man sich seine Preisgestaltung gut überlegen. Jochen Christ hat diese Überlegung offensichtlich versäumt. Sonst würde er ganz sicher nicht danach fragen, ob seine Preise in Ordnung sind. Aber solche Unbeholfenheit zeigt auch, daß man keinen Plan hat, wie man sein Geschäft führen soll. Was das langfristig bringt, liegt auf der Hand. - Es sei denn, man möchte innerhalb kurzer Zeit einen Haufen Geld verdienen (und sich nach einer anderen Tätigkeit umsehen) ...

    Liebe Grüße
    Bernd Hoffmann
     
  11. Gast

    Gast Guest

    RE: Da hat wohl jemand Langeweile..

    Um keinen falschen Eindruck zu erwecken:

    Ich habe in meinem vorstehenden Beitrag die einige Personalpronomen (z. B.: Ihre Kunden) mit einem großen Anfangsbuchstaben geschrieben. Dies war nicht als Anrede gemeint sondern hat sich als Tippfehler eingeschlichen. Ich habe die Fehler erst festgestellt als es schon zu spät war. - Sorry hierfür, falls der Eindruck entstehen sollte, ich würde damit jemandes bestimmte Kunden ansprechen.

    Bernd Hoffmann
     
  12. Gast

    Gast Guest

    RE: Zu günstig?

    a) schlechtes Design
    b) unlauterer Wettbewerb (vergleichende Werbung)
    c) keine Qualitätskontrolle (oder alles Legaschdänika ;-))

    = unseriös
     
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