Server für Büro

Dieses Thema im Forum "Webserver (Software): Linux, Unix, etc." wurde erstellt von andi_online, 4. Juni 2015.

  1. andi_online

    andi_online New Member

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    Hallo, ich suche eine Lösung fürs Büro.

    Soll im Endeffekt ein Server sein mit dem ich eine SQL Datenbank betreiben kann für die WAWI und wenn zudem möglich, eine Sicherung der Clients ( 2 Rechner und ein Laptop) ermöglicht wird.

    Jemand sowas schon mal selbst gebaut?
    Ich weiß Dell und andere bieten sowas an. Aber ich habe keine Lust auf Serviceverträge und sonstiges. Ich möchte einfach nur einen Server der leicht zu administrieren ist und die oben genannten Funktionen bietet.

    Wäre für jeden Tipp dankbar.

    Gruß Andi
     
  2. 1st-Rootserver.de

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    selber bauen und dann ein Linux deiner Wahl drauf packen fertig.

    Zum Beispiel von: http://www.acom-pc.de
     
  3. darkstar

    darkstar Erfahrener Benutzer

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    Geht's jetzt um Hardware oder Software?

    Echte Server komplett selber bauen kann aufgrund der Verfuegbarkeit der Einzelteile (insbesondere Gehäuse/Mainboard-Kombinationen manchmal etwas laenger dauern. Hab ich aber auch schonmal gemacht und Server lief dann 10+ (!) Jahre und ist dann auch nur aus generellen Ueberlegungen ausgemustert worden. Da muss man dann aber wirklich wissen, was man wie macht. Schluss war bei mir, als ich bei einigen Gehaeusen eine _feste_ Blende mittels Dremel modifizieren musste, damit das Mainboard mit seinen Anschluessen ins Gehaeuse passt. Einmal nicht aufgepasst...

    Server-Barebones, z.B. von Asus (von mir derzeit bevorzugt), Tyan (ehemals bevorzugt, da langjaehrig gute Erfahrungen mit den Mainboards - heutzutage manchmal schwer in Deutschland verfuegbar) oder Supermicro, die man mit Speicher, Prozessor, RAID-Controler und Festplatten ergaenzt, sind aus meiner Sicht eine ausgewogene und schnell zu assemblierende Loesung. Gibt's alles in verschiedenen Leistungsklassen und Bauformen. Den Server-Part liefert das Barebone, die restlichen Komponenten sind i.d.R. gut verfuegbar.

    Dell/HP etc. sind aus meiner Sicht Apotheken mit viel Vertrieb fuer den Kunden, der glaubt, mit einem Wartungsvertrag waeren dann alle Risiken abgedeckt. Die Wartungsvertragspreise sind allerdings derart, dass bei 2 laufenden Systemen es ueberhaupt kein Problem darstellt, einfach zusaetzlich ein Barebone, eine Festplatte, ein Speichermodul, ein Raid-Controller als Ersatzteil hinzulegen. Ergebnis ist auch gegen 8 h Reaktionszeit ein unglaublicher Zeitgewinn, die man z.B. bei einem Totalschaden einsetzen kann, auch die Software wieder zum laufen zu bekommen (worum sich ein Dell/HP im Rahmen eines Einzelserver-Wartungsvertrages ueberhaupt nicht kuemmert).
    Hab mal 2008 Dual-Prozessor-Server auf Tyan-Barebone-Basis fuer einen groeszen Kunden angeschafft. Dann hiess es, diese waeren unzuverlaessig, weil ohne Wartungsvertrag. Dann kam viel Dell. Die Dell-Server der ersten Generation sind nach knapp 4 Jahren auseinandergefallen, wurden ersetzt, die zweiten waren nun 3 Jahre kurz vor der Ausmusterung, die Tyan-Barebones laufen immer noch. Bisher sind nur 2 Festplatten getauscht worden.

    MfG
    darkstar
     
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  4. andi_online

    andi_online New Member

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    Ich meine ja nur, dass ein Server von Dell oder Lenovo meine Ansprüche bei Weitem übersteigt! So groß und toll muss er doch gar nicht sein. Ein Onboard RAID reicht mir auch! Hauptsache die Daten werden gespiegelt. Performance ist jetzt mal für die Sicherung der andern Rechner ( bzw. eigentlich möchte ich den Server als zentralen Datenspeicher benutzen) nicht wichtig.
    Die Datenbank ist jetzt auch nicht enorm groß. Bisher ist es sogar eine Access Datenbank. Das diese nicht performant ist, sollte ja selbsterklärend sein.

    @ 1stRootserver
    Linux ist bei lauter Windows Clients nicht so vorteilhaft oder?

    Ich meine ich könnte auch Windows Server installieren nur habe ich davon gar keine Ahnung.

    Gruß Andi
     
  5. Markus [mgw-media.de]

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    Mal eine ganze andere Überlegung, über die jetzt einige bestimmt schmutzeln werden:

    Da ich genau die gleichen Anforderungen wie du an ein System im Büro habe, stelle ich dir mal meine Lösung vor. Jeden Mittwoch sichern sich drei Windows-Desktops und zwei -Notebooks auf dem NAS, zudem läuft MySQL als Slave in einer asynchronen Replikation unseres Datenbank-Clusters (derzeit etwa 7 GB binlogs täglich).

    Ich habe letztes Jahr nach über sechs Jahren einen Tower-Server mit 2x 160GB HW-RAID1, der neu über 1.200 Euro gekostet hat, gegen ein knapp 500 Euro NAS von Netgear mit 2x 2TB Festplatten im RAID1 getauscht und es noch nicht bereut. In dem Preis sind bereits 105 Euro für eine Austauschplatte einberechnet, damit die Bestellerei nicht erst im Falle eines Ausfalls anfängt.

    Das NAS läuft mit einem Debian und root-Support ist über ein Plugin/App zu bekommen. Die wichtigste Verwaltung läuft über ein übersichtliches und bugfreies (ich habe noch keine Probleme gehabt) Webpanel ab und lässt soweit keine Wünsche offen.
     
  6. 1st-Rootserver.de

    1st-Rootserver.de Eingetragener Provider

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  7. GN2 netwerk

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    MS-SQL oder MySQL? Wenn 1., sind die Empfehlungen für NAS und Linux natürlich nicht zielführend (wird aus Deinem Post nicht wirklich klar, weil Du auch zwischendurch noch Access erwähnt hast).
     
  8. RichBone

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  9. andi_online

    andi_online New Member

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    Hatte leider beruflich im Ausland zu tun und hatte andere Sachen im Kopf als mich noch mit dem Fileserver zu beschäftigen. Leider ist die Sache vorerst auf Eis gelegt. Derzeit findet eine Umstrukturierung bei uns statt weshalb ich leider nicht sagen kann ob wir in dieser Konstellation bestehen bleiben.
    So ist das leider heute... manchmal ist man der große Fisch und manchmal der Kleine.

    Wollte mich dennoch bei euch bedanken für die Tipps und Anregungen und hoffe jemand der das hier liest, dem wird weitergeholfen!

    Gruß Andi
     

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