Steuernummer

Dieses Thema im Forum "Job-Angebote & Job-Suchanzeigen" wurde erstellt von DoiX, 17. August 2004.

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  1. DoiX

    DoiX New Member

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    Guten Abend

    Warscheinlich bin ich mit diesem Thread im falschen Forum, aber ich habe kein geeignetes gefunden und ich schätze das ich hier eher die richtige Zielgruppe für meine Frage antreffe.

    Also ich bin 16 Jahre alt und möchte im Internet Grafiken auf freiberuflicher Basis vertreiben. Für die Rechnungen brauche ich aber eine Steuernummer.

    Wie kann ich diese bekommen und wie verläuft das mit Steuerabrechnugen und ähnlichem.

    Ich würde mich über eine Antwort aus zuverlässiger Quelle freuen.

    Mit freundlichem Gruss
    Julian
     
  2. zielosko.netMedia

    zielosko.netMedia New Member

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    Hallo Julian,

    im Normalfall benötigst du hierzu einen Gewerbeschein, mit dem du automatisch eine Steuernummer bekommst. In deinem Falle (Grafiken.. - als _Künstler_??) ist dies evtl. auch freiberuflich ohne Gewerbeschein möglich, dann bekommst du eine Steuernummer einfach per Anruf beim zuständigen Finanzamt.

    Jedoch benötigst du trotzdem eine Einwilligung des Vormundschaftsgerichts, die dir die volle Geschäftsfähigkeit zuschreibt.

    Wende dich deswegen doch am Besten mal an deine zuständige IHK, die werden dir da sicher weiterhelfen können.

    Mit den besten Grüßen,

    Tim Zielosko
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  3. DoiX

    DoiX New Member

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    Erstmal danke für deine schnelle Antwort.

    Mit Grafiken meine ich natürlich Webdesign.

    Denkst du also, wenn meine Eltern einwilligen (also mir die Vormundschaft überlassen), sollte das mit dem Gewerbe kein Problem sein?

    MfG
    Julian
     
  4. zielosko.netMedia

    zielosko.netMedia New Member

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    Webdesign in Verbindung mit Programmierarbeit wird wahrscheinlich nicht mehr in den Bereich eines _Künstlers_ gehen und somit nicht freiberuflich möglich sein.

    Du benötigst also einen Gewerbeschein. Diesen bekommst du nicht einfach durch eine Unterschrift deiner Eltern....
    Da du mit dem Gewerbeschein die volle Geschäftsfähigkeit erlangst ist eine Erlaubnis des Vormundschaftsgerichtes notwendig.

    Hierzu stellst du einen Antrag beim Vormundschaftsgericht, in dem du präzise erläuterst, was du tun möchtest. Das ganze unterschreibst du und deine Eltern (_beide_) schreiben noch ein Sätzchen "Hiermit ermächtige ich meinen Sohn Julian Blablubb zum selbstständigen Betrieb des o.g. Erwerbsgeschäftes" darunter.

    Dann erwartet dich ein Gespräch mit dem Jugendamt, die deine _geistige Reife_ einschätzen werden und evtl. wird sich noch die IHK bei dir melden, da sie vom Vormundschaftsgericht zu den Risiken des Unternehmens befragt wird.

    Insgesamt also - eine recht aufwendige Sache. Du solltest überlegen, ob du das nicht auf den Namen deiner Eltern machen kannst.

    Mit den besten Grüßen,

    Tim Zielosko
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  5. DoiX

    DoiX New Member

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    Natürlich habe ich mir schob überlegt, das Gewerbe über meine Eltern laufen zu lassen.

    Die sagen aber, dass mein Vater dann durch den zusätzlichen Verdienst eine Steuerklasse höher geht und somit sehr viel Steuern anfallen.

    Oder ist das nicht so?

    LG
     
  6. zielosko.netMedia

    zielosko.netMedia New Member

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    Ob das so ist, das können dir wohl ausschließlich deine Eltern beantworten. Kommt darauf an, ob dein Vater gerade an einer "Grenze" liegt und darauf, wieviel du verdienst.

    Fest steht auf jeden Fall: Wenn du selber ein Gewerbe anmeldest, dann bist du bis zu bestimmten Beträgen (glaube nicht, dass du die so schnell erreichst) völlig von Steuern freigestellt.
    Wenn deine Eltern es anmelden müssen sie die Einnahmen daraus versteuern wie ihr anderes Einkommen auch.

    Mit den besten Grüßen,

    Tim Zielosko
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  7. gill

    gill Erfahrener Benutzer

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    Das setzt voraus, dass überhaupt Gewinn erwirtschaftet wird, was ja nicht garantiert ist. Umgekehrt ist es natürlich genauso: Wird ein Verlust erzielt wird dieser vom zu versteuernden Einkommen Deines Vaters abgezogen.

    Zusatz: Man kanns nicht oft genug wiederholen, gerade wenn Fragen kommen wie oben "und wie verläuft das mit Steuerabrechnugen und ähnlichem".

    Es ist nicht mit der Gewerbeanmeldung alleine getan, es müssen Bücher geführt werden (zumindest EÜR), es besteht Aufbewahrungspflicht für die Belege, wenn keine Kleinunternehmerregelung gilt muss Umsatzsteuer abgeführt werden, Umsatzsteuervoranmeldungen und eine Umsatzsteuererklärung gemacht werden.

    Wie umfangreich das ist hängt im wesentlichen davon ab, wie hoch Dein Umsatz ist und wieviele Aufträge Du abwickelst.

    Werden Fristen beim Finanzamt nicht eingehalten wirds ungemütlich und teuer.

    Ich will Dir Dein Vorhaben nicht ausreden, aber Du solltest wissen, auf was Du Dich einlässt (bzw. Deine Eltern).

    Nachricht geändert von gill am 17.08.2004 10:19
     
  8. Hilite

    Hilite New Member

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    Er soll einfach mal das mit der Gewerbeanmeldung weglassen. Auch als Privatmann kann man Rechnungen schreiben, allerdings ohne ausgewiesener USt. Das sollte auch für den Auftraggeber kein Hindernis sein mit ihm Geschäfte zu machen.

    Es sollte nur klar aus der Rechnung hervorgehen, dass es sich nur um einen Nebenerwerb handelt und dass die Eltern für das Handeln des Sohnes haften.

    Ob dafür eine Steuernummer vergeben wird weiß ich nicht.

    Diese Rechnungen sind bei der Jahressteuererklärung mit anzugeben, bzw. da der Verdienst innerhalb des Freibetrages liegt, sollte ein Anruf beim Finanzamt in auch davon befreien.
     
  9. sitepush

    sitepush Eingetragener Provider

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    Und genau das ist in diesem Fall _falsch_. Führt er die Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht regelmäßig (gewerbsmäßig) aus, egal ob und wie hoch der Gewinn ist, so ist das ganze als Gewerbe anmeldungspflichtig.

    Die USt-Befreiung kann sich aus der Kleinunternehmerregelung ergeben. Das hängt aber ausschließlich davon ab, wie hoch die (erwarteten) Umsätze/Gewinne sein werden.

    Da er als 16jähriger nicht voll geschäftsfähig ist, kommt er um das Vormundschaftsgericht auch dann nicht herum, wenn er nur ganz selten mal einen Auftrag ausführt. Und selbst dann muss er eine Steuerklärung mit Einkünften aus selbständiger Tätigkeit abgeben - ob sich daraus tatsächlich eine Steuerpflicht ableitet, hängt dann vom tatsächlichen Gewinn bzw. ggf. weiteren Einkünften ab.

    Die Details sollten zusammen mit dem Vater und dem Steuerberater seines Vertrauens geklärt werden. Der kann ihm die genauen Grenzen nennen und ihm erläutern, inwieweit der Vater in "Mitleidenschaft" gezogen wird, falls der Gewinn bestimmte Grenzen überschreitet.

    Nachricht geändert von sitepush am 17.08.2004 12:20
     
  10. bigfish

    bigfish Guest

    Hallo!

    Vor ca. 1 Jahr habe ich als 17-Jähriger eine Firma genau in diesem Bereich gegründet. Es ist viel einfacher, wie hier viele behaupten...
    Sorry, aber mind. die Hälfte von dem Geschriebenen hier ist totaler Quatsch.
    Ich bin damals zu der Stadtverwaltung gegangen, habe 10,23 € bezahlt und habe ein Kleingewerbe angemeldet (Gewebeschein). Somit darf man Handel betreiben, man ist aber mit seinem vollen Vermögen haftbar, sollte man insolvent gehen (was ja im Normalfall nicht vorkommt).
    Dann bekommt man sowohl von der zuständigen IHK wie auch von dem Finanzamt einen Fragebogen, den man gewissenhaft ausfüllen sollte.
    Nach dem Zurückschicken der Fragebögen erhält man dann die Steuernummer etc.
    Bei der IHK ist man ab ca. 5300 € pro Jahr beitragspflichtig, unten drunter ist man beitragssteuerfrei, jedoch trotzdem Mitglied.
    Gewerbesteuer fallen erst am 16.000 € pro Jahr an.
    Somit muss man eigentlich gar keine Steuern zahlen.
    Jetzt kann man sich überlegen, ob man sein Geschäft mit Mwst.(Mehrwertsteuer = 16 %) oder ohne Mwst. führen möchte. Hat man sich einmal für Mwst. entschieden, muss man diese 5 Jahre lang beibehalten, ehe man sich umentscheiden kann. Sollte die Entscheidung positiv ausgefallen sein, muss man von jeder rechnung 16 % Mwst. abführen. Genauso kann man dann aber auch von Dienstleistungen, Programme, etc. die für den gewerblichen Bedarf sind, 16 % Mwst. abführen.
    Gerne beantworte ich dir deine Fragen auch persönlich noch unter info@hoerpel.com.

    Viele Grüße,

    David!

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  11. zielosko.netMedia

    zielosko.netMedia New Member

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    Hallo David,

    totaler Quatsch ist falsch.

    Zumindest das was ich hier schrieb ist der offizielle Weg - wenn deine Stadtverwaltung dir den Gewerbeschein ohne Genehmigung des Vormundschaftsgerichts ausgestellt hat, dann war das nicht korrekt und absolut fahrlässig.

    Das von dir beschriebene ist der normale Weg einer Gewerbeanmeldung. Offiziell müssen Minderjährige davor aber noch ein paar Stufen überwinden.

    Mit den besten Grüßen,

    Tim Zielosko
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  12. gill

    gill Erfahrener Benutzer

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    Dann hat bei der Stadtverwaltung jemand richtig tief und fest geschlafen.
     
  13. drech

    drech New Member

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    Volle Zustimmung. Wir hatten in der WHL erst kürzlich einen "Fall", wo die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts nicht eingeholt wurde. Letztlich bedeutet das rechtliche Handhabe gegen Eltern und die fahrlässig handelnde Amtsperson.

    Nur weil im Rathaus niemand davon weis, bedeutet das nicht gleichzeitig das die Gesetze nichtmehr gelten. ;)

    Und der Gang zum Familiengericht/Vormundschaftsgericht ist wirklich nicht schwer. Formloser Antrag, Vorladung, ausführliches Gespräch, Entscheidungsfindung, 10 EUR an die Gerichtskasse, fertig.

    Ich fürchte allerdings, einige hier würden die Genehmigung glatt nicht bekommen wenn sie es denn versuchen würden. Man erinerre sich an die vielen "ich brauch keinen Gewerbeschein" Jünger.

    Ohne o.g. Genehmigung ist der Weg in die Selbstständigkeit ein absolutes Glücksspiel für U18 Personen.

    Für die unbelehrbaren und besserwissenden...

    BGB § 112 Selbständiger Betrieb eines Erwerbsgeschäfts

    (1) Ermächtigt der gesetzliche Vertreter mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts den Minderjährigen zum selbständigen Betrieb eines Erwerbsgeschäfts, so ist der Minderjährige für solche Rechtsgeschäfte unbeschränkt geschäftsfähig, welche der Geschäftsbetrieb mit sich bringt. Ausgenommen sind Rechtsgeschäfte, zu denen der Vertreter der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bedarf.

    (2) Die Ermächtigung kann von dem Vertreter nur mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts zurückgenommen werden.


    Liegt keine Genehmigung vor, sind nur "Taschengeldgeschäfte" erlaubt wegen der beschränkten Geschäftsfähigkeit. Ich bezweifle das gewerblicher Handel dazugehört.

    Nachricht geändert von drech am 20.08.2004 15:41
     
  14. sitepush

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    @bigfish:

    Damit hast Du genau den gleichen Fehler gemacht, wie (geschätzte) 50% Deiner Mitbewerber. Du hast spontan und engstirnig genau 10 Minuten Deiner unternehmerischen Tätigkeit beschrieben: die Gewerbeanmeldung.

    Dann erkläre dem OP bitte noch folgende Zusammenhänge:
    - EÜR
    - Begriffe: Umsatz, Gewinn
    - Einkommensteuererklärung (Anlage GSE)
    - Auswirkungen auf die Versicherungspflichten
    - Unterschiede zwischen Soll-/Ist-Besteuerung
    - Da Du MwSt angesprochen hast: Vor- und Nachteile, sich von der Kleinunternehmerregelung freiwillig ausnehmen zu lassen sowie deren Auswirkungen (USt-Voranmeldungen, ggf. Dauerfristverlängerungen etc.)


    Ich bleibe dabei: NEIN, es reicht nicht, sich eine "Gewerbeschein zu holen", wenn man keine Ahnung von den daraus entstehenden Rechten und Pflichten hat.

    EDIT: die Strichaufzählung stellt nur einen Bruchteil dessen dar, womit man sich befassen *muss*

    Nachricht geändert von sitepush am 20.08.2004 15:56
     
  15. gill

    gill Erfahrener Benutzer

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    Das wird man noch tausend mal wiederholen können und trotzdem werden immer wieder die gleichen Fragen kommen und die Einstellung, eine Gewerbeanmeldung bringe nur Rechte, aber keine Pflichten.
     
  16. sitepush

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    @gill:

    Da hast Du leider Recht.
     
  17. MartinHee

    MartinHee New Member

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    Das sehe ich genauso. Leider verwenden viel zu wenige Personen genug Zeit auf diese administrativen Dinge. Am Anfang hilfreich bis unersetzlich ist z.B. ein Steuerberater. Viele der "Mal-eben-nebenbei"-Gründer wollen sich diesen nicht leisten und wundern sich dann über diverse steuerliche Probleme.

    Nun ja, es bleibt jedem selbst überlassen, wieviel Risiko er eingeht. Aber wie bigfish schon gesagt hat, man haftet als Einzelunternehmer mit seinem vollen Privatvermögen und das kann sehr viel sein...

    Gute Nacht!
     
  18. sitepush

    sitepush Eingetragener Provider

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    Jein.

    Ja, weil der Unternehmer sein eigener Herr ist und seine Entscheidungen selbständig treffen kann und muss.

    NEIN, weil man dem Kunden gegenüber eine Verantwortung übernimmt, vor allem, wenn die Vertragsverhältnisse sich nicht nur auf einzelne Aufträge erstrecken, sondern von Dauer sind (Hosting, Mietserver etc.). Dieses Verantwortungsbewusstsein vermisse ich, wenn ich von unerwarteten Pleiten, unangekündigten Abschaltungen oder überraschenden Umzügen lese.

    Nachricht geändert von sitepush am 23.08.2004 11:00
     
  19. NaTeK

    NaTeK Guest

    Hallo zusammen,

    auch wenn das jetzt hart klingen mag, aber meiner Meinung nach sollte man eine Gewerbeerleubnis (egal welcher Art) erst ab 21 erhalten können.
    (endgültige volle Geschäftsfähigkeit)

    In allen überigen Punkten muss ich Sitepush und Gill vollkommen zustimmen.

    Vorallem muss man sich vor dem Gang zum Familiengericht auch mal vernünftig beraten lassen, ich denke dass die zuständige IHK bzw. Handwerkskammer hier der richtige Ansprechpartner sind.
    Jede (grössere) IHK hat eine eigene Rechtsabteilung, die einem Existenzgründer gerne zur Seite stehen. (die wollen ja später auch Geld von einem)

    Ich kann nur nochmals sagen:

    - Lass dich vernünftig von der IHK beraten
    - Frag den Steuerberater deines Vaters mal zu dem Thema
    - Wenn Du sicher bist, dass Du das alles neben Schule und/oder Ausbildung schaffst: geh zum Familiengericht und zieh es durch.

    Schönen Tag noch,
    Thorsten
     
  20. sitepush

    sitepush Eingetragener Provider

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    Völlig richtig! Es geht nicht darum, hier etwas "miesmachen" zu wollen.

    Wenn Du _alle_ Aspekte beurteilt hast und danach noch immer zu dem Schluss kommst, Unternehmer werden zu wollen, dann: viel Erfolg dabei!
     
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